Im Fach Mathematik wird gerechnet, geforscht und Probleme werden gelöst. Doch trotzdem zählen es viele Schülerinnen und Schüler nicht zu ihren Lieblingsfächern. Sie stellen sich häufig die Frage: „Für was brauche ich das alles?“.
Als Lehrerinnen und Lehrer zu sagen, weil du später einen Schulabschluss machen musst oder es abiturrelevant sei, klingt vor allem für Schülerinnen und Schüler in der fünften Klasse alles andere als motivierend und ist auch nicht Sinn des Unterrichts.
Die Schülerinnen und Schüler müssen ein grundlegendes Verständnis für den Sinn von Mathematik erhalten.
Mathematik muss Spass machen und dementsprechend auch vermittelt werden.
Dabei darf Mathematik nicht mit Rechnen verwechselt werden: Das Erlernen von blossen Rechentechniken und Formeln, ohne den Sinn und Zweck von Mathematik deutlich zu machen, zeigt keinem Kind die Relevanz von Mathe. Unterrichtsmethoden sollen Schülerinnen und Schüler zum problemorientierten Denken befähigen. Sie sollen Alltagssituationen oder innermathematische Aspekte problematisieren und gemeinsam Lösungen finden.
Mathematik ist Teil der Welt um uns. Im Alltag begegnet sie uns praktisch täglich, häufig ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Und diese Relevanz sollte man den Kindern klar machen. Aufgaben oder Anwendungsbeispiele aus dem Alltag eignen sich oft zur Motivation.
Die folgenden drei Beispiele helfen Ihnen, Ihren Schülerinnen und Schülern den Sinn von Mathematik verständlicher zu machen: