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Wie Sie das Themen "Farben" für jüngere Kinder mit Bastelarbeiten aufbereiten können, zeigt Ihnen meine Kollegin Janine im Beitrag "Farbenlehre in Kita und Kindergarten".
Kritik an Ittens Farbkreis
Die Kritik richtet sich zum einen gegen Ittens Primärfarben. Sein Rot, Gelb und Blau seien bereits gemischte Farbtöne, also Sekundärfarben. Zum anderen ergeben die Komplementärfarben kein Schwarzgrau, wenn man sie mischt, sondern bunte Tertiärfarben. Auch, dass Itten Schwarz und Weiss als Nichtfarben bezeichnet und keinen Platz in seinem Farbkreis haben, wird kritisch gesehen. Alternativ werden sie als „unbunt“ bezeichnet. Küpper, der die Farbtheorie mehr aus naturwissenschaftlicher, denn aus künstlerischer Sicht sah, schloss sie beispielsweise in sein Modell mit ein.
Es stimmt, dass sich Ittens Farbkreis nur bedingt nachmischen lässt. Er zeigt allerdings die Verbindungen der Farben untereinander gut nachvollziehbar auf und macht die Bedeutung von primären, sekundären und komplementären Farben verständlich.