Feinmotorik von Schülerinnen und Schülern fördern
Die Feinmotorik der Schülerinnen und Schüler kann durch regelmässiges Training verbessert werden. Im Unterricht können Sie Anregungen für passende Übungen geben.
Doch Übungsaufgaben während der Unterrichtszeit allein reichen in der Regel nicht aus, um grössere Defizite auszugleichen!
Um die fein- und schreibmotorischen Fähigkeiten nachhaltig und wirkungsvoll zu steigern, ist darüber hinaus auch eine Förderung zuhause und ggf. im Rahmen einer ergotherapeutischen Behandlung sinnvoll. Holen Sie die Eltern deshalb unbedingt mit an Bord.
6 Übungen zur Förderung der Feinmotorik
Wichtig ist, dass die Kinder Freude an den Aufgaben haben und nicht überfordert werden. Durch Misserfolge beim Malen, Basteln und Schreiben sind viele demotiviert und versuchen, die für sie schwierigen feinmotorischen Handlungen zu vermeiden.
Die individuell passenden Übungen sind also gesucht!
1. Schwungübungen
Eigentlich zählen Schwungübungen zur Vorbereitung auf das Schreiben lernen. Graphomotorik und Feinmotorik werden durch das Nachspuren oder dem freihändigen Zeichnen von unterschiedlichen Linienverläufen geschult.
Die Schülerinnen und Schüler trainieren dabei die für das Schreiben wichtige Bewegungsführung und Bewegungsabläufe von Arm und Hand sowie die Hand-Auge-Koordination. Die mit Schwung ausgeführten Bewegungen erleichtern es den Kindern darüber hinaus, den Krafteinsatz richtig zu dosieren.
Doch auch noch später können die Übungen dazu beitragen, das Schriftbild zu verbessern. Gerade, wenn die Schüler noch Probleme mit der Stifthaltung haben oder mit zu viel Druck auf den Stift oder das Papier schreiben, eignen sich die eher spielerischen Aufgaben, den Umgang mit dem Schreibwerkzeug zu üben. Ob die Bewegungsabläufe durch häufige Wiederholungen bereits abgespeichert sind, zeigt sich gut, wenn Sie die Kinder bitten, die Schwungübungen mit geschlossenen Augen „blind“ durchzuführen.
Passende Übungsmaterialien finden Sie im auch Betzold Shop: Graphomotorik-Übungsmaterial