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Erfahrungsbericht Bee-Bot

Dieser Erfahrungsbericht beschäftigt sich mit dem Lernroboter Bee-Bot (engl. = Bienenroboter) der Marke tts, der sich für Kindergarten und Schule eignet.


Schrägansicht Bee-Bot
Altersempfehlung
4-9 Jahre

Geeignet für
Einzel- Partner- und Gruppenarbeit

Anwendung
analog

Programmierart
Tastensteuerung

Unterstützte Geräte
nicht relevant, da analoge Anwendung

Internetverbindung
nicht relevant, da analoge Anwendung
Testbedingungen
Kenntnislevel

ohne Vorkenntnisse
Testumgebung

Holztisch mit glatter Oberfläche; leicht gekräuselter Teppichboden
Vorliegendes Material

Bee-Bot, Ladekabel, Gebrauchsanweisung 
Geräte/Devices

keine

Unboxing

Lieferumfang
  • Lernroboter Bee-Bot
  • Gebrauchsanweisung
  • USB-Ladekabel

Das Ladekabel dient ausschliesslich dem Aufladen der Batterie – Daten können auf den Bee-Bot nicht übertragen werden.
Frontansicht Bee-Bot Verpackung Bee-Bot Packungsinhalt als Sammelbild

Mein erster Eindruck des Produkts ist positiv, denn der Inhalt der Verpackung besteht aus lediglich drei Teilen. Das stimmt mich hoffnungsvoll, da ein kompliziertes Zusammenbauen oder aufwändiges Anschliessen von Kabeln wohl nicht nötig zu sein scheint – optimal also für Neulinge wie mich. Um meine Hoffnung zu bestätigen, werfe ich einen Blick in die Gebrauchsanweisung.

Diese ist zweigeteilt und man benötigt nicht mal 5 Minuten, um sie zu lesen. Der erste Teil befasst sich mit Pflege, Wartung und Warnhinweisen – der zweite Teil erklärt die Nutzung des Produkts. Und tatsächlich, es sind keine Vorbereitungen zu treffen. Ich juble innerlich.

Da es beim USB-Ladekabel nicht viel zu entdecken gibt, wende ich mich dem Roboter zu. In knallig schwarz-gelben Farben blickt dieser mich freundlich lächelnd an. Er ist optisch einer Biene nachempfunden und verdankt dem Tier auch seinen Namen. Und ja, er ist echt niedlich!

Person hält Bee-Bot auf der Hand Bee-Bot neben Computermaus in der Ansicht von oben Bee-Bot neben Computermaus in der seitlichen Ansicht

Der Bienenroboter ist grösser und etwas schwerer, als ich es mir vorgestellt hatte. Auf der ausgestreckten Handfläche einer erwachsenen Person nimmt er fast den kompletten Platz ein. Gewogen habe ich ihn nicht, aber auf die Waage bringt er ebenfalls ein bisschen etwas. Doch das verbuche ich als Plus, denn dadurch erscheint die Biene robust und kompakt und wirkt, als ob sie etwas aushalten kann.

Die auf dem Rücken des Lernroboter angebrachten Steuerungstasten stechen sofort ins Auge. Denn sie heben sich farblich vom schwarz-gelben Aussenkörper ab und verfügen ausserdem über aufgedruckte Symbole. Ebenfalls auffallend sind die grossen Augen am Kopf der Biene. Spoiler: Sie können sogar leuchten. Kaum erkennbar ist dagegen das kleine Loch auf einem der schwarzen Streifen, in dem sich ein Sensor befindet. Am Körperende des Bee-Bots ist eine Anhängerkupplung angebracht, so wie sich das für eine fleissige Arbeitsbiene gehört.

Auf der Unterseite des Roboters befinden sich die Räder zur Fortbewegung. Diese werden ergänzt durch eine silberne, bewegliche Kugel, die so positioniert ist, dass sie den Bee-Bot bei seinen Lenkmanövern unterstützt. Zudem kann man einen Lautsprecher, drei verschiedene Schalter sowie die Buchse für das Ladekabel erkennen.

Inbetriebnahme

Für Inbetriebnahme benötigt der Bodenroboter lediglich einen geladenen Akku und schon kann es losgehen. Weitere Vorbereitungen sind nicht erforderlich.

Sind weitere Anschaffungen zur Verwendung nötig?
Nein. Die in der Lieferung vorhandenen Teile reichen aus, um mit dem Bee-Bot spielen und lernen zu können. Für noch mehr Spielspass besteht aber die Möglichkeit, vielseitiges Zusatzmaterial einzusetzen.

Wie viel Zeit nimmt die Inbetriebnahme in Anspruch?
Bei aufgeladenem Akku muss nur noch der An-Schalter umgelegt werden. Ist der Akku entladen, so dauert es laut Hersteller bis zu zwei Stunden, bis die Batterie voll ist. Da der Akkustand nicht angezeigt wird, lädt man die Biene im besten Fall also nach jeder Nutzung.

Gut zu wissen:

Anzahl Seiten Gebrauchsanweisung
ca. 1 Seite

Dauer Ersteinrichtung*
*Benötigte Zeit für Aufbau, Einrichtung, Installation etc. vor der ersten Nutzung
unter 1 Minute bei geladenem Akku

Ladezeit Akku
bis zu 2 Stunden

Vorbereitungszeit nach Ersteinrichtung**
**Benötigte Zeit, wenn Ersteinrichtung bereits erfolgte
unter 1 Minute bei geladenem Akku

Nutzung & Funktionalität

Es wird Zeit, die Biene fliegen zu lassen. Im übertragenen Sinne versteht sich. Also mache ich mich auf die Suche nach dem An-Schalter auf der Unterseite, die wie folgt aussieht:

Bee-Bot Unterseite mit Erläuterungen Bee-Bot Unterseite mit Erläuterungen

Kaum sind alle Schalter umgelegt, strahlt mich der Roboter mit weiss-leuchtenden Augen an. Ob neben dem freundlichen Gesicht auch der Rücken zu entzücken weiss? Denn um die Steuerung zu verstehen, nehme ich die Tasten unter die Lupe.

Bee-Bot von oben mit Erläuterungen Bee-Bot von oben mit Erläuterungen

Die Funktion der jeweiligen Taste ist dank des Symbols schnell ersichtlich. Nach jedem Tastendruck blinken die Augen des Roboters zur Bestätigung. Nicht erschrecken: Nach ca. 2 - 5 Minuten (je nachdem, welche Schalter umgelegt sind) ohne jegliche Interaktion schaltet er in eine Art Stand-by-Modus. Dabei werden die Augenlichter ausgeschaltet, um Batterie zu sparen. Sobald man jedoch eine beliebige Steuerungstaste drückt, erwacht die Biene wieder zum Leben.

Steuerung & Funktionen

So weit, so gut, denke ich und will ans Eingemachte: Wild tippe ich auf den Tasten herum und gebe eine Strecke vor, bei dem jedes Navigationssystem kapitulieren würde. Die Biene lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und fährt gekonnt alles ab. Nach jedem ausgeführten Befehl stoppt sie für einen kurzen Moment, bevor sie die nächste Aktion beginnt. Der Bodenroboter kann eine Spitzengeschwindigkeit von 65 mm pro Sekunde erreichen, muss sich also keine Sorgen um Punkte in Flensburg machen. Ein Schritt vorwärts bzw. ein Schritt rückwärts entspricht dabei einer zurückgelegten Strecke von ca. 15 cm. Bis zu 200 Kommandos kann der Bee-Bot laut Hersteller abspeichern und ausführen. Habe ich das geprüft? Natürlich! Und ja, es sind tatsächlich 200 Befehle.

Bee-Bot fährt durch ein Hindernis

Ist die Befehlsfolge zu Ende, bleibt er stehen. Nun kann ich ein weiteres Kommando eingeben. Dieses überschreibt aber nicht das zuvor eingegebene Kommando, sondern wird an dieses angehängt. Wichtig deshalb: Bei einer neuen Strecke nicht, wie ich, vergessen, den „alten“ Befehl zu löschen (X-Taste), sonst wird die Biene zur Falschfahrerin.

Ein kleiner Nachteil hierbei ist, dass ich die eingegebenen Befehle nicht sehen kann. Meine Fehler fallen mir daher erst auf, als der Lernroboter schon in Aktion ist und plötzlich falsch abbiegt. Die Fehlerkorrektur ist ebenfalls etwas beschwerlich, denn ich kann eine einzelne falsche Tasteneingabe nicht gezielt verbessern. Der alte Befehl muss komplett gelöscht und der neue Befehl komplett neu eingetippt werden. Je komplexer oder umfangreicher die Anweisungen für die Biene sind, desto komplizierter wird die ganze Geschichte. Um dieses Manko zu umgehen und den Überblick zu behalten, notiere ich mir die Fahrstrecke auf einem Zettel.

Bee-Bot fährt auf Zubehörmatte

Genau an dieser Stelle zeigt sich, warum der Bee-Bot laut Hersteller für Kinder der Altersspanne 4 - 9 Jahre geeignet ist. Der Roboter an sich bietet zwar keine unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen an, doch mit ein bisschen Kreativität kann das Niveau so angepasst werden, dass sowohl Kindergarten- als auch Schulkindern ihren Spass haben:

  • Zubehör: Kaufen oder basteln Sie Zubehör, wie bspw. Hindernisse, um das Navigieren herausfordernder zu gestalten.
  • Aufgabenstellung: Der Weg zum Ziel kann leicht („Bringe den Bee-Bot von Punkt A zu Punkt B“) oder schwer („Erreiche Punkt B, fahre dabei keine Rechtskurve und überquere nicht das Feld in der Mitte“) sein.
  • Tricks: Den Bee-Bot einfach mal verkehrt herum aufstellen, sodass man spiegelverkehrt denken muss.

Aber zurück zur Bedienung: Das Fahrgeräusch ist zwar hörbar, als störend nehme ich es aber nicht wahr. Etwas nervig ist da schon eher das akustische Signal, welches der Roboter bei jedem Tastendruck von sich gibt. Dieses kann ich aber glücklicherweise einfach abschalten. Übrigens: Ich habe den Lernroboter sowohl auf einem glatten Holztisch, als auch auf einem leicht gekräuselten Teppichboden getestet, und mit beiden Oberflächen kam er gut zurecht.

Zusatzfunktionen

Nachdem ich die Steuerung gemeistert habe, widme ich mich den Zusatzfunktionen. Denn neben der Möglichkeit, den Bee-Bot fahren zu lassen, soll man die Richtungstasten auch mit einer 2-sekündigen Sprachaufnahme belegen können. Gedacht, getan – ich gebe der Pausen-Taste eine personalisierte Nachricht mit – und es funktioniert: Bei jedem Pausen-Kommando ertönt nun ein „Haaaalt, Stopp!“

Meine eben aufgesprochene Tonaufnahme ist klar und deutlich zu hören. Während des Tests hatte ich einen zweiten (angeschalteten) Bee-Bot auf dem Tisch stehen. Als mein Test-Bee-Bot auf diesen zufährt, erklingt plötzlich die Stimme seines Kollegen und grüsst „Hallo”. Bee-Bots (und auch Blue-Bots ) erkennen sich nämlich, sobald sie sich in nächster Nähe befinden, untereinander und spielen einen Standard-Ton oder eben eine personalisierte Aufnahme ab. Eine sehr süsse Idee!

Fazit
Mit dem Bee-Bot konnte ich mich schnell anfreunden. Das lag vor allem daran, dass man sofort versteht, wie er funktioniert, ohne dass man seitenlange Anleitungen lesen muss. Es ist ausserdem keine Installation nötig, genauso wenig sind technische Geräte wie Smartphones erforderlich. Dadurch ist er sofort einsatzbereit und kann auch mal spontan genutzt werden.
Der Bee-Bot eignet sich für Neulinge, weil:
  • die Bedienung einfach und intuitiv ist,
  • keine Vorkenntnisse nötig sind
  • und das Schwierigkeitslevel mit kleinen Tricks anpassbar ist.

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