Was ist das Partnerpuzzle?
Das Partnerpuzzle ist eine kooperative Lernmethode, bei der Schülerinnen und Schüler sich zunächst für sich, dann im Austausch mit einem Partner/einer Partnerin einen Teilbereich eines Themas erarbeiten.
In einem zweiten Schritt geben sie ihr Wissen als Expertinnen und Experten an andere Schülerinnen und Schüler weiter. So entsteht ein aktiver Austausch, bei dem alle Beteiligten nicht nur Informationen aufnehmen, sondern sie auch verarbeiten, erklären und vernetzen. Die Methode fördert kooperatives Lernen, selbstständiges Arbeiten und Verantwortungsübernahme.
Das Partnerpuzzle eignet sich für alle Fächer und – angepasst an die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler – für Klassenstufen ab Klasse 3.
Ablauf: Wie funktioniert das Partnerpuzzle?
So funktioniert das Partnerpuzzle Schritt für Schritt im Unterricht – von der Vorbereitung bis zur Ergebnissicherung.
Vorbereitung:
Für das Partnerpuzzle eignen sich Themen oder Aufgaben, die gut in zwei Bereiche geteilt werden können.
Für die Klasse ist es hilfreich, wenn Sie zum Thema bereits Leitfragen stellen, die sie gezielt bearbeiten können.
Die Schülerinnen und Schüler bilden Vierergruppen. Jede Gruppe hat zwei Teams mit je zwei Kindern. Sollte es nicht aufgehen, können die Schülerinnen und Schüler auch zu fünft zusammenarbeiten. Zwei Kinder arbeiten dann als Tandem zusammen. Damit die Arbeit geordnet abläuft, sollten die Gruppen direkt zusammensitzen, zum Beispiel an Gruppentischen.
Vorab erläutern Sie den Schülerinnen und Schülern den Ablauf der Methode und legen fest, wie viel Zeit pro Schritt zur Verfügung stehen wird. 10 - 15 Minuten sind bei kürzeren Aufgaben in der Regel notwendig.