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Orff-Instrumente

Der bekannte Komponist Carl Orff entwickelte ein spezielles Orff-Schulwerk, welches die damaligen musikpädagogischen Ansätze revolutionieren sollte. Bis heute ist seine Idee der elementaren Musik in Schulen anzutreffen, welche die Musik in Form von Bewegung, Sprache und Instrumenten zum Ausdruck bringt. Diese sogenannten Orff-Instrumente vereint eine einfache Handhabung, damit auch sehr junge Kinder problemlos darauf spielen und sich von der Musik leiten lassen können.
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Orff-Instrumente

Orff-Instrumente

Der bekannte Komponist Carl Orff entwickelte ein spezielles Orff-Schulwerk, welches die damaligen musikpädagogischen Ansätze revolutionieren sollte. Bis heute ist seine Idee der elementaren Musik in Schulen anzutreffen, welche die Musik in Form von Bewegung, Sprache und Instrumenten zum Ausdruck bringt. Diese sogenannten Orff-Instrumente vereint eine einfache Handhabung, damit auch sehr junge Kinder problemlos darauf spielen und sich von der Musik leiten lassen können.

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Kreativer Musikunterricht mit Orff-Instrumenten

Das musikpädagogische Konzept von Carl Orff kombiniert Musik, Tanz, Sprache und vor allem Improvisation zu einem interaktiven Unterricht der musikalischen Früherziehung. Ziel ist es Kindern ab drei Jahren leicht zu bedienende Instrumente zur Verfügung zu stellen und somit Takt, Rhythmus und Kreativität zu schulen. Musikinstrumente wie Glockenspiele, Trommeln, Triangeln, Kastagnetten oder Rasseln zählen dabei zu den klassischen Orff-Instrumenten. Lesen Sie weiter und Sie finden ausserdem Antworten auf folgende Fragen:

  1. Was ist das Orff-Instrumentarium?
    1. Welche Orff-Instrumente gibt es?
  2. Wer war Carl Orff?
  3. Was ist das Orff-Schulwerk?
    1. Was sind dessen Vorteile?

Das Orff-Instrumentarium

Die Instrumente, die beim Orff-Schulwerk zum Einsatz kommen, werden als Orff-Instrumente bezeichnet. Das klassische Orff-Instrumentarium wurde mit der Zeit immer wieder erweitert. Von Anbeginn waren Stabinstrumente enthalten und mit der Zeit folgten weitere Schlag- und Rhythmusinstrumente. Effektinstrumente, insbesondere zur Imitation von Naturgeräuschen runden das Repertoire ab.

Alle Orff-Instrumente sind darauf ausgelegt, dass die Kinder schnell auf ihnen einfache Rhythmen spielen können. Zudem bildet es ein breites tonales Spektrum ab, um das Gehör optimal zu schulen und möglichst viel Varianz in der Musik abbilden zu können. Zudem sind Instrumente enthalten, die sowohl langanhaltende, als auch kurze Töne ermöglichen.

Neben dem schnellen Einstieg soll aber auch der Lerneffekt mit anhaltendem Unterricht gesteigert werden. Hierfür eignen sich wieder Stabspiele sehr gut. Unter Anleitung einer Lehrperson ist mit diesen der erste Kontakt mit Noten und Tonfolgen möglich. Um das Notenlernen zu erleichtern, sind auf den Stabspielen häufig die Noten abgebildet. Einzelne Klangplatten können schnell und unkompliziert entfernt werden, um Anfängern den Einstieg zu erleichtern.

Orff-Instrumente – Ein Überblick

  • Xylophone: Bei diesem einfach zu bedienenden Stabspiel werden auf einem Träger, häufig ein Resonanzkörper, befestigte Holzstäbe mit einem kleinen Schlägel angeschlagen. Der Ton unterscheidet sich durch die Länge des Klangbausteins. Je länger dieser, desto tiefer der Klang. Dadurch können sehr schnell einfache Tonfolgen erzeugt werden.
  • Metallophone: Ebenfalls ein Stabspiel und dem Xylophon sehr ähnlich. Der Unterschied besteht in den Klangstäben, die aus Metall, zum Beispiel Aluminium, bestehen. Diese erzeugen einen länger anhaltenden Ton, der einer Glocke ähnelt. Metallophone klingen meist weicher als ein Xylophon.
  • Glockenspiele: Das dritte Stabspiel im Bunde rundet die Orff-Instrumente ab. Auch hier bestehen die Klangstäbe aus Metall. Der Unterschied liegt im Schlägel, der meist dünner ist und daher höhere Töne erzeugt. Glockenspiele sind zudem meist kleiner.
  • Klangbausteine: Können als beliebige Erweiterung der Stabspiele eingesetzt werden und geben je Klangstab einen einzelnen Ton ab. Je nach Grösse und Material, Holz oder Metall, unterscheiden sich diese. Daher vor allem für den Einsatz mit sehr jungen Kindern geeignet.
  • Claves: Auch Klangstäbe genannt, werden Claves vor allem für einfache, rhythmische Begleitung genutzt. Daher eignen sie sich hervorragend für das Orff-Instrumentarium. Sie erzeugen einen kurzanhaltenden Ton.
  • Zimbeln: Die kleine Version des Beckens erzeugt einen langanhaltenden hellen Ton. Es wird zwischen Finger- und Handzimbeln unterschieden.
  • Triangeln: Werden im Orff-Schulwerk meist zum Setzen von Akzenten in Musikstücken eingesetzt. Dabei wird mit einem Stab auf einen runden Stahlstab in Form eines gleichschenkligen Dreiecks geschlagen. Mit Triangeln werden langanhaltende Töne erzeugt.
  • Kastagnetten: Sind zwei ausgehölte runde Klappern, die meist aus Holz bestehen. Mit diesen werden kurzanhaltende Töne erzeugt, die vor allem zur rhythmischen Begleitung eingesetzt werden. Sie werden meist paarweise genutzt.
  • Rasseln: Jeder mit groben Körnern gefüllter Behälter kann als Rassel genutzt werden. Dabei beeinflussen sowohl die Grösse des Körpers, als auch die Grösse der Körner den Klang stark. Rhythmische Handbewegungen geben dabei die Klangfolge vor. Die sehr einfache Handhabung macht es zu einer stark vertretenen Variante der Orff-Instrumente.
  • Maracas: Als besondere Form der Rassel, haben Maracas immer einen Griff, der die Handhabung stark vereinfacht. In der Regel kommen sie paarweise zum Einsatz.
  • Pauken: Diese grossen Schlaginstrumente sind vor allem wegen ihrer Lautstärke bekannt. Sie kommen in vielen Musikstücken und Orchestern zum Einsatz. Die Pauke als Orff-Instrument unterscheidet sich allerdings darin, dass die bespielbare Membran nicht auf einem Kessel (einer fast geschlossenen Halbkugel mit kleinem Loch am Boden), sondern auf einen offenen Zylinder gespannt ist.
  • Holzblocktrommeln: Gehören zu den Schlitztrommeln und bestehen aus einem ausgehölten Holzblock, der ein- oder beidseitig einen Schlitz aufweist. Dieser wird mit einem Schlägel angeschlagen und erzeugt dadurch einen kurzanhaltenden Ton.
  • Röhrentrommeln: Der Name dieser Trommel kommt vom röhrenförmigen Klangkörper. Dieser kann mit einer Membran bespannt oder an einem Holzstab befestigt sein. Die zweite Variante wird mit einem Schlägel gespielt. Dabei wird ein kurzanhaltender Ton erzeugt.
  • Tamburine: Diese kleine Rahmentrommel kann mit oder ohne Schellen genutzt werden. Dabei wird mit der Hand rhythmisch auf die Bespannung geschlagen, um Tonfolgen zu erzeugen.
  • Schellenringe: Sind dem Tamburin sehr ähnlich, haben aber keine Bespannung. Sie bestehen aus einem Rahmen mit daran befestigten Zimbeln. Um einen Klang zu erzeugen, können diese geschüttelt oder auch geschlagen werden.
  • Effektinstrumente: Dienen weniger der Erzeugung von Melodien, sondern werden vor allem für Effekte zur klangvollen Untermalung eingesetzt. Beispiele hierfür sind die Lotusflöte, der chinesische Gong und Naturgeräuschinstrumente.
  • Naturgeräuschinstrumente: Naturgeräusche können beispielsweise durch Regenrasseln, Gewittertrommeln, Lotusflöten oder Rührtrommeln imitiert werden. Diese besonderen Effektinstrumente runden das Orff-Schulwerk ab und bieten eine spannende Erweiterung.

Die Person Carl Orff

2020 würde Carl Orff seinen 125. Geburtstag feiern. Vielen ist er als Komponist der „Carmina Burana“ geläufig, Musiklehrerinnen und -lehrern ist der Komponist und Musikpädagoge aber auch durch das Orff-Schulwerk, das er zusammen mit seiner Mitarbeiterin Gunild Keetman entwickelte, ein Begriff.

Orff war der Überzeugung, dass elementare Musik nicht nur gehört, sondern ganzheitlich mit dem Körper wahrgenommen werden müsse. Dieser Gedanke spiegelt sich in seinem Schulwerk wider, indem ausgewählte Instrumente genutzt werden, die durch einfache Handhabung zum Mitmachen animieren.

Dieses musikpädagogische Konzept Orffs und Keetmans ist auch um die 90 Jahre nach seiner Veröffentlichung – natürlich inzwischen etwas weiterentwickelt und ergänzt – weit verbreitet und revolutionierte den klassischen Musikunterricht. Durch das Zusammenwirken von Musik, Bewegung und Gesang sollen sich Schülerinnen und Schüler selbst ausdrücken und ihre Kreativität ausleben.

Das Orff Schulwerk – pädagogischer Ansatz

Das Orff-Schulwerk und seine Instrumente kommen bereits in der musikalischen Früherziehung wie auch in der Heilpädagogik zum Einsatz. Der Grundgedanke des Konzeptes ist die Einheit von Musik, Tanz und Sprache. Aus diesem Grund werden Kinder nach dem Orff Schulwerk von Anfang an dazu angeregt, ihren Gesang und Tanz mit Orff-Instrumenten zu begleiten.

Diese haben den Vorteil, dass sie schon nach einer kurzen Übungsphase und auch ohne Notenkenntnisse schnell von den Kindern gespielt werden können. So können beim Musizieren alle mitmachen (nicht nur die, die bereits Noten und ein Instrument lernen). Die Orff-Instrumente bilden ein breites Spektrum ab und können laut und leise, hell und dunkel, schnell und langsam sein. Dadurch wird das Gehör in Bezug zu den einzelnen tonalen Unterschieden geschult. Diese rasch eintretenden Erfolgserlebnisse motivieren und begeistern die Kinder für Musik, ganz ohne die Notwendigkeit von Musikschulunterricht, den sich nicht jeder leisten kann, oder einem besonderen musikalischen Talent. Die Freude an der Bewegung und dem Musizieren stehen im Vordergrund.

Hinzu treten das erwähnte Zusammenspiel und die Einheit von Musik, Tanz und Sprache. Die Kinder tanzen, singen und begleiten sich selbst mit den Instrumenten. Dabei können die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihren Gefühlen und Stimmungen kreativ Ausdruck verleihen und improvisieren, sondern sie lernen auch gemeinsam in der Gruppe zu agieren.

Damit nicht alles durcheinandergeht und auch, um die Töne bewusst wahrnehmen zu können, lernen sie, konzentriert bei der Sache zu bleiben. Mit dem Orff-Schulwerk üben sich die Kinder darin, verschiedene Tonhöhen, Unterschiede in der Tondauer, dem Rhythmus und der Dynamik in der Musik zu erkennen, wodurch sie ihr Gehör schulen.

Die Vorteile des Orff-Schulwerks auf einen Blick


  • Sehr einsteigerfreundlich - Orff-Instrumente sind auf eine einfache Handhabung ausgelegt und erfordern wenig Vorkenntnisse.
  • Auch für Kleinkinder ab 3 Jahren geeignet – Kann sowohl in Kindergärten, Primarschulen und Musikschulen eingesetzt werden
  • Sehr motivierend – Frühe Erfolgserlebnisse fördern den Spass und das Interesse an der Musik.
  • Schult das Gehör – Das breite Spektrum der Orff-Instrumente verfeinert aufgrund der vielen tonalen Unterschiede das musikalische Gehör der Schüler.
  • Fördert Konzentration – Das Einstimmen im korrekten Augenblick und das Einhalten der korrekten Abfolge erfordert eine hohe Aufmerksamkeit seitens der Musizierenden.
  • Schult Kreativität – Da Orff grossen Wert auf Improvisation und instrumentaler und tänzerischer Begleitung zu Gesang legte, fördert sein Schulwerk die Kreativität der Kinder.
  • Stärkt Gruppenzugehörigkeit – Da Orff-Instrumente in Gruppen genutzt werden, in denen tonale Abfolgen gespielt, zusammen getanzt und gesungen wird, stärkt es das Zugehörigkeitsgefühl aller Teilnehmer, da sie Teil eines Ganzen sind.

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