Tipp 6: Progressive Muskelentspannung
Gerade, wenn der Körper noch sehr unter Strom steht und Sie nicht die Ruhe für eine Meditation haben, können Sie versuchen, ob Ihnen die progressive Muskelentspannung (PME) nach Jacobson hilft, zur Ruhe zu kommen. Die Wirkung der Methode ist wissenschaftlich bestätigt und leicht zu erlernen.
Volkshochschulkurse eignen sich gut zum Kennenlernen der Methode. Aber auch auf YouTube finden Sie gute Anleitungen in verschiedenen Längen zur PME im Sitzen und Liegen.
Tipp 7: Lesen
Gute Nachricht für alle Leseratten: Die University of Sussex hat herausgefunden, dass Lesen Stress lindert. Untersucht wurden verschiedene Methoden zur Stressbewältigung, unter denen das Lesen am besten abschnitt.
Tipp 8: Kopf abschalten beim Puzzeln oder Malen
Manchmal hilft es, das Gedankenkarussell etwas langsamer drehen zu lassen. Dazu eignen sich einfache, ruhige Tätigkeiten, auf die Sie Ihre Konzentration lenken können. Für die einen hat Puzzeln eine entspannende Wirkung, andere malen gerne Bilder aus, wieder andere spielen ein Bildermemo.
Tipp 9: Lächeln
Lachen und Lächeln – sogar, wenn Sie es künstlich erzeugen – hilft gegen Stress! Wissenschaftlerinnen der University of Kansas fanden heraus, dass auch ein „falsches“ Lächeln den Herzschlag beruhigt und die Probandinnen und Probanden fühlten sich nach dem Test weniger gestresst.
Tipp 10: Schlaf
Ausreichend erholsamer Schlaf ist ein wichtiger Faktor beim Stressabbau. Aber wer Stress hat, kann oft nicht gut schlafen. Die genannten Punkte können helfen, besser zur Ruhe zu kommen. Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf Koffein, Alkohol, grössere Anstrengungen, schweres Essen und den Blick auf das Smartphone. Die meisten schlafen bei einer Temperatur um 18 °C und in dunklen Räumen gut. Zur Not kann hier eine Schlafbrille helfen.
Bonus-Tipp: Tiere streicheln
Streicheln Sie Ihr Haustier! Es konnte nachgewiesen werden, dass das Streicheln und Kuscheln mit Haustieren Stress reduziert. Der Effekt wird verstärkt, je enger Ihre Beziehung zu dem Tier ist.