Förderbereiche im Bewegungskindergarten
Motorische Kompetenzen: Der Aufbau und die Förderung des Bewegungsapparats ist sicher einer der ersten Punkte der einem zum Begriff „Bewegungskindergarten“ einfällt. Dieser wichtige Aspekt steht allerdings nicht allein in der Konzeption. Auch wenn durch Bewegungsangebote und Anreize das Vertrauen in und die Freude an der eigenen motorischen Leistungsfähigkeit spielerisch in den Alltag integriert wird, gibt es weitere Kompetenzen, die – ganz im Sinne der ganzheitlichen oder holistischen Förderung – ebenfalls einen hohen Stellenwert haben.
Soziale Kompetenzen: Durch die Bewegung in der Gruppe und die gemeinsame Beschäftigung mit Teamsportarten oder bewegten Kreisspielen werden auch soziale Kompetenzen auf- und ausgebaut. Diese gemeinsame Freude an motorischen Herausforderungen kann zum einen den Gruppenzusammenhalt fördern und zum anderen den Umgang untereinander positiv beeinflussen.
Emotionale Kompetenzen: Bewegung ist auch immer Ausdruck. Gemeint ist hier nicht nur der künstlerische Ausdruck während des Tanzens, sondern auch die emotionale Komponente motorischer Abläufe und Übungen. Sport und Bewegung sorgen für emotionale Ausgeglichenheit und können dabei helfen, grosse Emotionen zu kanalisieren und zum Ausdruck zu bringen, die vielleicht nicht verbalisiert werden können.
Kognitive Kompetenzen: Bewegung wirkt sich zudem positiv auf die Konzentrationsfähigkeit, das Erfassen von Informationen und die Denkfähigkeit im Allgemeinen aus. Daher werden nicht nur in Kindergarten und Kita, sondern auch an vielen Schulen Bewegungspausen genutzt, um den Kindern durch Bewegung neue Konzentration zu ermögllichen.