Hintergründe zur Kartoffel
Woher kommt die Kartoffelpflanze?
Die Kartoffel kommt ursprünglich aus Südamerika und wurde durch die Spanier im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht. Über Spanien fand die Kartoffel im Laufe der Jahre auch den Weg nach Deutschland. Dass die Knollen der Kartoffel auch für den Menschen essbar sind (und sich nicht nur als Tierfutter eignen), wurde um das Jahr 1700 herausgefunden.
Wie sieht sie aus?
Die Kartoffelpflanze besteht aus ca. 40 – 70 cm langen Trieben über der Erde und Knollen unter der Erde. Die Knollen sind bräunlich gefärbt und können, je nach Sorte, unterschiedliche Grössen haben.
Wie wächst sie?
Die Kartoffel ist eine relativ anspruchslose Pflanze und eignet sich daher gut für den landwirtschaftlichen Anbau. Aus Saatkartoffeln, die nach einer Zeit weisse Triebe ausbilden, werden die neuen Kartoffeln gezüchtet. Hierzu wird die Saatkartoffel eingepflanzt.
Welche Schädlinge gibt es?
Der grösste Schädling der Kartoffel ist der Kartoffelkäfer. Er wird bis zu 15 mm lang und hat schwarze Streifen auf dem Rücken. Die Unterseite des Käfers ist bräunlich gefärbt und mit Punkten versehen. Die Käfer fressen die Blätter der Kartoffelpflanze und schädigen so die Ernte.
Ist die Kartoffel giftig?
Die Kartoffelknolle sollte nur gekocht gegessen werden, da sich in ihr giftige Stoffe befinden, die in grösseren Mengen schädlich für den Menschen sind. Auch alle Teile der Pflanze, die oberirdisch wachsen sind giftig und sollten daher nicht verzehrt werden.