Der Verein „Aktion gesunder Rücken“ (AGR) empfiehlt die Arbeitszeit etwa 25% im Stehen, 25% in Bewegung und 50% im Sitzen zu verbringen, um den Rücken gesund zu halten.
4. Bewegungspausen
Bleiben Sie in Bewegung und gönnen Sie Ihrem Körper möglichst viele Pausen vom Sitzen:
- Wenn Sie zuhause arbeiten, können Sie regelmässig kleine Stretch- oder Yogaübungen einschieben. Das kostet zwar etwas Zeit, sorgt aber auch für einen freien Kopf und Sie können danach wieder konzentrierter arbeiten.
- Positionieren Sie Arbeitsmaterialien und den Drucker so, dass Sie aufstehen müssen, um sie zu erreichen.
- Telefonieren Sie im Stehen und Gehen.
- Wippen Sie auf den Zehenspitzen beim Stehen, damit die Venenpumpe wieder in Gang kommt.
- Nutzen Sie die Mittagspause, um sich zu bewegen. Vielleicht gibt es in der Nähe Essensangebote, die Sie zu Fuss erreichen können.
5. Minimalistische Lehrertasche
Bücher, Lehrerkalender, Ordner mit Arbeitsmaterialien, Stifte, Schere, Klebstoff, Magnete, Kreide, ein Tablet, Schlüssel, persönlicher Kram – so eine Lehrertasche ist schnell einige Kilo schwer.
Und damit ist der Stapel Klassenarbeiten, der immer wieder on Top kommt, noch gar nicht berücksichtigt.
Wenn es in der Schule wenig Ablageflächen gibt, wo Sie Ihre Sachen zwischenlagern können, schleppen viele Lehrkräfte während des Schultags ständig ein halbes Büro auf ihren Schultern mit sich herum.
Neben dem Sitzen ist das eine der Hauptbelastungen für den Rücken von Lehrerinnen und Lehrern.
Um diese Belastung zu reduzieren, haben Sie zwei (durchaus kombinierbare) Optionen:
1. Sie nutzen rückenfreundliche Transportmöglichkeiten:
Besser als Taschen, die auf einer Schulter getragen werden, sind Rucksäcke und Trolleys oder Rucksacktrolleys ;-)
Die Kombination aus Rucksack und Trolley hat den Vorteil, dass Sie sich den Trolley einfach auf die Schultern schwingen können, wenn Sie Treppen steigen müssen.