Experiment 1: Wie lange läuft meine Sanduhr?
Material: Sanduhren, Papier, Stift und Stoppuhr
Die Schülerinnen und Schüler stoppen die Zeit, die ihre Sanduhr für einen Durchlauf benötigt. Sie können eine Skala anlegen und dort notieren, wie viel Sand z. B. nach 30 Sekunden, 1 Minute und 5 Minuten in der unteren Sanduhr ist.
Danach vergleichen sie die Zeitangaben. Was könnte der Grund dafür sein, dass eine Sanduhr viel mehr Zeit benötigt als eine andere?
Experiment 2: Sanduhren ordnen
Material: Sanduhren
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Aufgabe, ihre Sanduhren von der Uhr mit der kürzesten zu der mit der längsten Zeitspanne zu ordnen.
Dazu müssen entweder alle Uhren gleichzeitig gedreht werden oder die Kinder verwenden ihre gestoppten Zeiten.
Experiment 3: Kann ich die Zeitdauer meiner Sanduhr verändern?
Material: Sanduhren
Anschliessend überlegen die Schülerinnen und Schüler, was sie tun könnten, damit z. B. die Sanduhr, die am längsten für einen Durchlauf benötigt, schneller wird.
Dazu können die Kinder entweder etwas Sand aus der Flasche entnehmen oder das Loch im Deckel vergrössern.
Experiment 4: Wie lange dauert es noch?
Material: Sanduhr
Die Kinder suchen sich eine Sanduhr aus und drehen sie um. Während der Zeit sollen sie ruhig sein und nichts tun. Danach wird die Uhr ein zweites Mal gedreht. Diesmal dürfen sie sich frei im Klassenzimmer bewegen und mit Freunden reden.
Im Anschluss tauschen sie sich über ihre Erfahrungen aus: Scheint die Zeit bei einem der Versuche schneller oder langsamer vergangen zu sein? Warum ist das so?
Unser Zeitempfinden ist subjektiv. Wenn die Kinder nichts zu tun haben und sich langweilen, scheint die Zeit sehr langsam zu vergehen. Dürfen sie während der gleichen Zeit spielen, vergeht die Zeit wie im Flug.
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