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Laermampel

Lärmampel

So ein Schulalltag kann hin und wieder ganz schön stressig sein. Dies liegt nicht zuletzt am hohen Lärmpegel, der häufig während des Unterrichts herrscht. Mithilfe der Lärmampel gehört störender Lärm der Vergangenheit an und es kehrt wieder Ruhe im Klassenzimmer ein. Die Farben Grün, Gelb und Rot machen Schüler darauf aufmerksam, ob sie gerade zu laut sind und sich leiser verhalten müssen. Dadurch unterstützen Sie sowohl ein respektvolles Miteinander, als auch eine angenehme Lernatmosphäre.

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Lärmampel: So sorgen Sie für konzentriertes Lernen

Lärm ist nicht nur nervig, sondern schränkt auch die Konzentration und Lernfähigkeit ein. In einer Schulklasse kann es schon einmal sehr laut werden, sodass auch Sie als Lehrkraft nur noch schwer dagegen ankämpfen können. Der durchschnittliche Lärmpegel in Klassenzimmern liegt zwischen 60 und 80 Dezibel, das ist etwa so laut wie ein Staubsauger. Sowohl für Schüler, als auch Lehrer eine Belastung, die langfristig der Gesundheit schadet. Damit dies gar nicht erst passiert, lohnt sich der Einsatz von Hilfsmitteln wie der Lärmampel.

Was ist eine Lärmampel?


Ein spezielles Schallpegelmessgerät, welches den Lärmpegel im Klassenzimmer einfach und kindgerecht mithilfe der Farben einer Verkehrsampel visualisiert.
Primarschüler erkennen aufgrund der bewährten Ampelfunktion sofort, ob sie zu laut sind und können ihre Lautstärke dementsprechend reduzieren. Ampeln finden also nicht nur im Strassenverkehr ihren Gebrauch, nein auch im Klassenzimmer sind sie eine Hilfe und erleichtern Lehrkräften den Schulalltag. Wie die Lärmampel genau funktioniert und welche Ziele damit erreicht werden können, lesen Sie hier:


Wie funktioniert eine Lärmampel?

Der Sinn der Lärmampel ist nicht die exakte Angabe der Pegelwerte, sondern das Hinweisen auf eine zu hohe Lautstärke im Unterricht. Dies geschieht ganz einfach mithilfe der Farben einer Verkehrsampel. Jedes Kind kennt sie und jeder versteht die Bedeutung der unterschiedlichen Farben. Anhand eines Mikrofons misst die Ampel die Lautstärke und passt dementsprechend die Farbe an. Grünes Licht bedeutet die Lautstärke ist in Ordnung, gelbes „Achtung, es wird zu laut“ und ein rotes Signal steht für eine zu hohe Lautstärke. Wann die Ampel umspringt, können Sie bestimmen: Verschiedene Schalldruckpegelstufen oder Dezibel-Werte können als Schwellen zum Umschalten von Grün auf Gelb und Gelb auf Rot eingestellt werden. Neben einer optischen Anzeige sind einige Ampeln auch mit akustischen Signaltönen ausgestattet, die bei Erreichen des Lärmpegels ertönen.

Welche Vorteile hat eine Lärmampel?

Für Ruhe in der Klasse zu sorgen ist nicht immer einfach, denn mit fortschreitender Unterrichtsdauer werden einzelne Schüler unkonzentrierter. Der Geräuschpegel steigt kontinuierlich und schon bald ist an konzentriertes und entspanntes Lernen nicht mehr zu denken. Die Lärmampel ist ein tolles Hilfsmittel, um dem entgegen zu wirken und verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Lärm sichtbar machen: Durch die Übertragung des gemessenen Schalldruckpegels in die Ampelanzeige wird Lärm für die Schüler sichtbar. Sie können so nachvollziehen, ob die Lautstärke akzeptabel oder zu hoch ist.
  • Objektives Signal: Wenn Sie den Geräuschpegel im Klassenzimmer als Lärm empfinden, gilt das nicht unbedingt für Ihre Schüler, die Ihre Ermahnungen vielleicht übertrieben finden. Unser Lärmempfinden ist subjektiv – das Signal der Lärmampel ist eine objektive Beurteilung der Lautstärke im Klassenzimmer, welche die Schüler auch besser akzeptieren können.
  • Lärmbewusstsein schaffen: Manchmal ist es Schülern (und vielleicht auch Ihnen) gar nicht klar, dass die Lautstärke bereits ziemlich hoch ist und ein konzentriertes Lernen schwer macht. Die optischen Signale einer Lärmampel machen die aktuelle Lautstärke wahrnehmbar und sensibilisieren die Schüler gegenüber Lärm.
  • Raus aus der Rolle des Ermahners: Ständige Hinweise auf eine zu hohe Lautstärke im Klassenzimmers und Ermahnungen der Schüler, leiser zu sein, kosten Zeit und auf Dauer auch Nerven. Die Lärmampel übernimmt diese ungeliebte Aufgabe klaglos (ausser Sie haben den Alarmton für das Umschalten auf Rot aktiviert). Sie brauchen nur noch auf sie zu deuten, sollten Ihre Schüler das Signal nicht bemerkt haben.

Die Lärmampeln sind ein gutes Beispiel dafür, dass technische Geräte durch die Digitalisierung immer häufiger im Unterricht eingesetzt werden. Sie erleichtern Lehrkräften den Schulalltag und bieten die Möglichkeit den Unterricht abwechslungsreich und neu zu gestalten.

So integrieren Sie die Lärmampel im Unterricht

Damit die Lärmampel auch wirklich eine Hilfe im Kampf gegen den Lärm ist, sollten zuvor einige Faktoren beachtet werden. Denn wie jedes Hilfsmittel muss auch der Umgang mit der Ampel zu Beginn erprobt werden. Eine neue Lärmampel in der Schule regt die Schüler natürlich dazu an die Grenzen der Ampel zu testen. Was zu Anfang ein lauter Spass ist, wird die Lautstärke in Ihrem Unterricht nachhaltig reduzieren. Dabei sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Anbringung: Damit die Lärmampel ihren Zweck gut erfüllen kann, ist die Wahl des Aufstellungsortes extrem wichtig. Die tatsächlich am Mikrofon ankommende Lautstärke wird unabhängig von der Entfernung der Lärmquelle gemessen. Aus diesem Grund sollten Sie sie nicht zu nah an Ihnen, einzelnen Schülern oder einem geöffneten Fenster platzieren.
  • Einführungsphase: Bevor es losgeht, sollten Sie Ihren Schülern die Lärmampel vorstellen: Wie funktioniert sie, was sind Dezibel, welche Aufgabe hat sie, wann kommt sie zum Einsatz und welche Folgen hat es, wenn die Ampel zu oft auf Rot springt oder die Schüler lange Grün-Phasen erreichen. Lassen Sie die Schüler die Ampel austesten und bewusst auch in den roten Bereich bringen. Dadurch sinkt der Reiz, das im aktiven Unterricht zu tun.
  • Lärmregeln: Damit die Schüler aber nicht trotzdem auf diesen Gedanken kommen, sind Regeln wichtig. Die komfortabelste Art mit der Lärmampel nachhaltige Erfolge zu erzielen sind sinnvolle Belohnungen. In der Primarschule sind Stempel oder Sticker in der Regel vollkommen ausreichend um die Schüler für mehr Ruhe zu begeistern. Besonders praktisch sind dabei Lärmampeln, die ein Lärmprotokoll aufzeichnen. So sehen Sie genau, ob die Ampel z. B. seltener als fünfmal auf Rot gewechselt hat und sich die Schüler eine Belohnung verdient haben.
  • Einsatzzeiten: Bei einem dauerhaften Betrieb ist zu beachten, dass sich der Effekt nach einiger Zeit abnutzen könnte. Deswegen, und auch um zu testen, ob das Lärmempfinden Ihrer Schüler bereits sensibler geworden ist, empfiehlt es sich, die Lärmampel nach ein paar Wochen eine Zeit lang pausieren zu lassen. Selbstverständlich können Sie den Einsatz auch abhängig von der Klassengrösse machen oder ob es sich um Still- oder Gruppenarbeit handelt.

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